irgendwo wäre ich lieber, Öl auf Leinwand, 60 x 60 x 3 cm
Dieses Gemälde handelt von diesem instinktiven Sog hin zu einem Ort, der heller, weicher und lebendiger ist. Eine Landschaft entfaltet sich über die Leinwand in einem Schwung aus Farben, in dem sich Blumenfelder bis zu fernen Hügeln und offenem Himmel erstrecken. Es geht weniger um einen bestimmten Ort als um das Gefühl, dort sein zu wollen, ganz eingetaucht in Licht, Farbe und Raum.
In Öl auf Leinwand gemalt, ist die Oberfläche reich an Textur und Bewegung. Dicke, ausdrucksstarke Schichten Ölfarbe wurden von Hand aufgetragen, mit den Fingern ebenso wie mit Pinseln, was dem Werk eine unmittelbare, körperliche Energie verleiht. Dieser taktile Ansatz lässt die Farbe direkt und lebendig wirken, wobei jeder Pinselstrich ein Gefühl von Spontaneität und Präsenz trägt.
Das Ergebnis ist ein Gemälde, das zugleich kraftvoll und erhebend wirkt, wobei die Farbe die Führung übernimmt und sich Details aus den Schichten herausbilden. Hier liegt ein Gefühl von Weite, von frischer Luft und Distanz, im Gleichgewicht mit der Intimität handgearbeiteter Textur.
Für mich handelt dieses Werk von diesem einfachen, menschlichen Gefühl des Entkommens, vom Wissen, dass es irgendwo anders einen Ort gibt, an dem man lieber wäre, und von der stillen Freude, sich selbst schon dort vorzustellen.